Juni 2026

Trotz Aufnahmestopp haben wir diese vier junge Elstern aufgenommen. Sie teilen sich ihre Schicksale.

Eine Elster (oben rechts im Bild, wir haben sie Trill genannt) ist zusammen mit seinem Geschwisterchen aus ihrem Nest gestürzt; das Geschwisterchen hat den Sturz nicht überlebt. Trill hatt eine kleine Fraktur im Flügel davon getragen; unsere Aussicht auf gute Heilung ist jedoch groß, der Flügel wird mittlerweile gut benutzt. Einzig hier ist die Haltung der Beine; hier hoffen wir, dass die Zeit uns in die Hände spielt. Die Röntgenbilder zeigten große Hoffnung.

Eine andere junge Elster (oberes Bild links, wir haben sie E.T. genannt) lag am Boden; eine Rückführung ins Nest war nicht möglich. Aufgrund von freilaufenden Katzen, wurde die Elster aufgenommen und teilt nun die Voliere.

 

Die beiden jungen Elstern unten im Bild erging es ähnlich. Sie wurden ebenfalls am Boden vorgefunden; und auch hier lag es vermutlich an den sehr heißen Temperaturen im Juni.


Juni 2026

Dieser Bilch hat letztes Jahr den Weg in unsere Station gefunden. Aufgrund seines geringen Gewichtes konnten wir ihn nicht Auswildern.

Am 5.6.2026 ist er aus seinem Schlaf erwacht und durfte nun ausziehen. Hierfür wurde ein weiterer Unterschlupf erschaffen. Wir wünschen dir ein schönes Leben.


Juni 2026

Aufnahmestopp heißt nicht, dass nichts gemacht wird. Wir erweitern unsere Volieren. Hier wird eine neue Voliere für Rabenvögel aufgebaut.


Juni 2026

Im Juni wurde ein Arbeitseinsatz auf unserem Vereinsgelände durchgeführt. Im Zuge dessen wurde nicht nur Grünflächenpflege betrieben, sondern auch eine neue Voliere aufgestellt, Sanierungsarbeiten an Gebäuden vollzogen und unser Biotop hat vor Ort eine wunderschöne Schautafel, inkl. QR-Code, gesetzt bekommen. Über diesen QR-Code könnt ihr demnächst schauen welche Arten in unserem Biotop zu Hause sind.

 

Einen jungen Rotmilan mit einer Flügelverletzung findet nun fürsorgliche Hilfe bei uns und kann hier aufwachsen.

 

Unsere Turmfalken erfreuen sich bester Gesundheit; auch das Jungtier mit den Spreizbeinen ist auf einen sehr guten Weg.

 

Am Tag unseres Arbeitseinsatzes kam auch noch ein Kolkrabe zu uns. Er wurde am Fuß operiert und ist nun bei uns zur Pflege.

POV: Wusstet ihr, dass Kolkraben die größten Singvögel auf unserem Planeten sind?


Juni 2026

Aktuell überrennen uns die Ereignisse.

Am 06.06. haben wir einen von vier jungen Turmfalken bekommen, die aus irgendeinem Grund nicht mehr von den Alttieren versorgt wurden. Leider kam die Hilfe für einen der kleinen Kerle zu spät. Durch die Unterernährung und die kalte Nacht war er bereits zu unterkühlt und hat es trotz Notfallmaßnahmen nicht geschafft.

Ein weiterer kleiner Turmfalke (Bild 1) wurde nicht mehr von seinen Eltern versorgt. Er ist aus dem Brutplatz gedrängt wurden. Leider geschieht dies immer häufiger, weil die Alttiere immer weniger geeignete Brutplätze an unseren Gebäuden finden. Da wir unseren Wohnbereich ungern mit anderen Individuen teilen, versiegeln wir jede Spalte und Nische. Was übrig bleibt ist meist zu klein und reicht in der Not zur Eiablage. Sobald der Nachwuchs jedoch geschlüpft ist und wächst, fällt nach und nach einer in die Tiefe.

Einige Vogelarten versorgen ihren Nachwuchs auch am Boden, was ohne die Anwesenheit von Prädatoren zum Erfolg führen kann. Falken tun dies jedoch nicht. Und somit ist auch dieser kleine Falke (Bild 1) in unsere Obhut gekommen. Einen Tag später haben wir eines seiner Geschwister bekommen. Der junge Turmfalke (Bild 2) hatte sich aus der Not heraus von seinen toten Geschwistern ernährt und so überlebt. Er ist jetzt in unserer Obhut und wohl auf.

 

Es sind nicht nur die Jungtiere, die es treffen kann. Hier haben wir ein adultes Turmfalkenweibchen (Bild 3), was wahrscheinlich bis zur absoluten Erschöpfung die wenig verfügbare Nahrung für ihren Nachwuchs verwendet hat. Doch als es nicht mehr ging, ist sie buchstäblich vom Himmel gefallen; direkt in einen Gartenteich. Zum Glück haben die Finder es direkt beobachten können und gleich reagiert.

 

Und unser letzter Turmfalke (Bild 4) kam heute am 07. Juni. Er ist ebenfalls aus dem Brutplatz gefallen und hat eine fürchterlich kalte und nasse Nacht überstehen müssen. Um ihn steht es leider nicht gut und wir wissen nicht wie es ausgeht.

 

Aber kommen wir zu den guten Nachrichten zurück.

Unser Kleinster (Turmfalke Bild 5) der mit sogenannten Spreizbeinen zu uns gekommen ist, benötigt seinen Stützverband nicht mehr und steht jetzt auf eigenen Beinen. Spreizbeine entstehen durch einen Dauerspagat, wenn z. Bsp. in Nistkästen der Boden zu glatt ist. Die Muskulatur reicht in diesem Alter noch nicht aus, um die Kraft für eine normale Haltung aufzubringen. Wird dies nicht rechtzeitig behandelt, richtet sich das ganze Becken und die Muskulatur danach aus. Es bleibt dann für immer eine erhebliche Fehlstellung, die ein Überleben nicht möglich machen würde.

 

Unsere kleine Waldohreule (Bild 6) konnten wir in den Freiflug entlassen. Natürlich wird sie jeden Abend bis zur sicheren Selbstständigkeit mit Futter versorgt.

 

Und zum Schluss möchten wir euch mitteilen, dass unser Siebenschläfer (Bild 7) erwacht ist.

 


Mai 2026

Eine weitere junge Rabenkrähe wurde lethargisch am Boden gefunden. Über eine Vermittlung wurde ein Vereinsmitglied von uns kontaktiert und um Hilfe gebeten. Die junge Rabenkrähe haben wir aufgenommen und nach eins, zwei Tagen ist ihr Zustand wieder stabil. Auch sie wird nun bis zu ihrer Auswilderung gepflegt. Sie gesellt sich nun zu der anderen Rabenkrähe aus dem Vormonat.

Auch hier zum Glück nichts ernstes, dennoch wird Zeit und Geld investiert. Jede kleine Spende von euch hilft uns.

 


April 2026

Jetzt fängt die Zeit der Jungaufzucht an.

Diese kleine Waldohreule ist von einer sehr hohen Kiefer aus ihrem Nest gefallen. Leider hat sie die darauffolgende Nacht nicht überstanden. Durch den Aufprall hat sie Organschäden und Einblutungen erlitten.

Eine kleine Rabenkrähe hat mehr Glück. Sie war zwar stark unterkühlt, aber erlitt bei ihrem Neststurz keine Verletzungen. Sie ist nun bei uns zur Pflege und wird bis zu ihrer Auswilderung versorgt.


März 2026

Unser zweites Katzenopfer "Bernhardt", das Eichhörnchen hat sich wunderbar von seinen schweren Verletzungen erholt.


März 2026

Wieder ein Opfer anthropogener Ursache; ein Mäusebussard mit einer Schulterfraktur, die er wahrscheinlich mehrere Wochen ertragen musste, weil sich bereits massiv Kallusgewebe (knöchernes Narbengewebe nach einer Knochenfraktur) gebildet hatte. Der Bussard konnte sogar teilweise damit fliegen, was unglaublich erscheint. Leider hat es trotz allem dazu geführt, dass er in freier Wildbahn hilflos aufgefunden wurde. Da diese Verletzung irreparabel war, haben wir uns entschieden ihn zu erlösen. Die Verletzung hat er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Verkehrsunfall zugezogen. Aufgenommen wurde er, als er aufgrund seines schlechten Flugverhaltens in einen Wildschutzzaun geflogen war.

 


März 2026

Dieser junger Sperber Sprinz wurde Opfer eines Katzenangriffs. Dabei erlitt er eine offene Doppelfraktur, welche ihn für immer flugunfähig gemacht hätte. Leider mussten wir ihn erlösen.